Was machst du eigentlich den ganzen Tag? WMDEDGT 01/2015

Hallo Hallo,

ja, die Bloggermuttis und ihre Abkürzungen. ABER: WMDEDGT ist eine der häufigsten Fragen, die Mütter gestellt werden, wenn sie keinen Bürojob haben und morgens halb 8 das Haus verlassen. Dazu aufgerufen hat die Frau Brüllen in ihrem Blog.

Also, was mache ich so den ganzen Tag?

Gestern hat es der Schicksalsgott nicht so gut mit mir gemeint. Ich wachte auf und konnte meinen Kopf nicht mehr drehen. Wird schon, dachte ich und machte ein bisschen Schulterkreisen und Lockerungsübungen. Half nichts. Es wurde schlimmer, sehr schnell schlimmer. Mann muss dringend ins Büro, also schnallte ich mir die Kleine um (das ging gerade noch so, weil die ja gerade in der Trage sitzt) und los. Normalerweise wartet man bei der Ärztin ohne Termin gerne 4-5h. Äpfelchen, Kekse und Wasser waren eingepackt. Dort angekommen muss ich sehr leidend ausgesehen haben, denn ich wurde heim geschickt und sollte zum Sprechstundenende mittags wiederkommen. *jucheee

Zu Hause schnell die Oma angerufen ob sie nicht Lust hat, ihre Mittagspause mit ihrer Enkelin zu verbringen. Klaro, Oma kam und ich konnte zum Arzt. Dort wurden allerhand Wirbel gedreht, gedrückt, gebogen aber zum eigentlichen Punkt kam sie gar nicht, weil der Muskel darüber so steinhart war, dass sie nicht dran kam ohne mir höllische Schmerzen zuzufügen.

Also wieder eine Halskrause, Muskelrelaxan und Schmerzmittel. Ab Donnerstag erstmal Stromtherapie um den Muskel zu lockern und um dann an den eingeklemmten Nerv heran zu kommen.Mäh.

Wieder daheim, schlief die Kleine noch ihren Mittagsschlaf zu Ende, dann musste ich sie wecken, weil wir noch zur Krabbelgruppe wollten.Krabbelgruppe war besser als das Kind bis zum Abend hier alleine und unter Schmerzen alleine bespielen zu müssen. War auch okay, Schmerzmittel wirkte.

Mit der Krabbelgruppenfreundin noch im DM eingekauft und Kaffee geschlürft, von einer seltsamen Frau „Scheiß Kinderwägen“ hinterher gerufen bekommen („ich bin körperlich eingeschränkt, ich kann mich heute nicht prügeln“ 🙂 )

und dann heim gefahren, gegessen und Kind ins Bett gebracht. In der Zwischenzeit hatte mein Mann schon seine Mama in den Fernbus gesetzt um mir zu helfen. *WasfüreinSegen

Kind war im Bett, Mama auf der Couch. *puh Dann schnell alles herrichten. Handtücher, Bett frisch beziehen, Betthupferl.

Oma kam nachts an, alle schnell ins Bett.

Dem Mann fiel dann auch noch die Fensterscheibe hinunter, weil die Fensteraufhängung mal wieder defekt war (typisches VW Problem). Zum Glück haben wir Tiefgarage.

What a day! Heute morgen wachte ich auf und fühlte mich, als hätte mich ein Auto überrollt. Muskelkater, Schmerzen, mäh! Zum Glück ist die Oma da!

Was macht ihr eigentlich so den ganzen Tag?

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