Annas 1. St. Martinsfest in der Kita

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr auch alle schön St. Martinsfest gefeiert und seid mit tollen, selbst gebastelten Laternen durch die Straßen gezogen? Habt ihr übers Teilen und Geben gesprochen und vielleicht den einen oder anderen Euro gespendet? Wir können hinter all diese Aktivitäten ein Häkchen setzen 🙂

Diese Woche konnte Anna ihr 1. St. Martinsfest in der Kita miterleben. Sie hat einen kleinen Leuchtturm zum Spenden sammeln (für eine Flüchtlingsunterkunft) und eine Laterne gebastelt und ganz viel Kuchen und Würstchen verdrückt.

Ich hatte von diesem Fest immer eine sehr romantische Vorstellung. Alle Eltern laufen mit ihren Kindern fröhlich singend durch die kalte Abendluft und schwenken ihre Laternen. Ich war ganz schön naiv. Die Realität sah so aus, dass Anna in der Kita nicht vespern „durfte“, weil es ja nach dem Umzug (um 17:30!!!) ein Buffet gab und dementsprechend hungrig und schlecht gelaunt in der Kirche ankam und über den Kuchen herfallen wollte. Das konnte ich mit den Quetschies und Minibrezeln aus meiner Tasche gerade noch verhindern, aber so richtig wollte bei ihr keine Stimmung aufkommen. Dann habe ich auch noch hinter der Bühne bei dem Schattenspiel mitgespielt und sie musste bei der Oma und den anderen Kindern warten und durfte nicht zu mir auf die Bühne oder wahlweise wieder zum Buffet. Ich hörte sie hinter der Bühne immer lauter protestieren und quengeln und ich war froh, als das Stück zu Ende gespielt und alle Lieder gesungen waren.

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Danach sollte es zum beschaulichen Laternenumzug gehen. Meine Tochter widmete sich aber lieber ihrer Wiener, die ich ihr unbedingt doch vom Buffet holen musste und ich trug ihre doch sehr schöne Laterne mit einem echten (!) Teelicht drin. Nach der ca. 15 minütigen Runde ging es wieder zurück zur Kirche, wo dann alle 300 Menschen wie die Heuschrecken Kuchen, Bouletten und Würstchen plünderten, als hätten sie alle seit 2 Tagen nichts gegessen. Vorne mit dabei natürlich mein Kind 🙂 Aber es war alles halb so schlimm. Ich denke, dass es allen gut gefallen hat und jeder aus diesem Fest für sich was mitnehmen konnte. Nach dem Gottesdienst wurden nämlich, wie vorher angekündigt, Spenden eingesammelt. Ich hatte meine Kollegen im Büro schon 2 Tage vorher genötigt, den kleinen Leuchtturm zu füllen, was sie auch ganz toll gemacht haben. Auch der Mann musste meine Mail in seinem Büro weiterleiten und auch dort kam noch etwas Geld zusammen. Ich habe mich auf jeden Fall über so viel Anteilnahme gefreut und hoffe, dass es an der richtigen Stelle ankommt.

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Wie habt ihr dieses Fest gefeiert? Bitte schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Viele liebe Grüße,

Eure Caro

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