Babyupdate – 4 Wochen Mr. Knautz oder Hurra, wir leben noch!

Gestern vor 4 Wochen, morgen vor einem Monat (!!!) kam Niclas zur Welt und ja, es hört sich kitschig an, aber es fühlt sich so an, als wäre es nie anders gewesen. Aber wie ist es uns denn so als Familie in den letzten Wochen ergangen?

Knautz-Fakten

-> trägt immer noch Größe 50/56, wiegt aber schon 4.300g  (Geburtsgewicht war bei 3.350g)

-> wird voll gestillt, meist aller 2h, außer wenn er im Kinderwagen gefahren wird, da schafft er es auch mal 4h zu schlafen, oder wie ich es nenne, sich „tot zu stellen“ 🙂

-> liebt es im Tuch oder in der Trage getragen zu werden, generell braucht er sehr viel Körperkontakt und liegt auch nicht gerne alleine im Bett, sondern an mir dran oder morgens so ab 4 Uhr gerne auch auf mir drauf. Dann schläft er aber wunderbar

-> macht nachts so witzige und teilweise gruselige Geräusche (der Spitzname kommt nicht von ungefähr)

-> ist ein wirklich zufriedenes Baby, das noch kein einziges Mal richtig geschrien hat (zum Glück)

-> wird von seiner Schwester abgöttisch geliebt und mit Liebe überschüttet <3 Das erste was sie nach dem heimkommen macht, ist ihn zu bekuscheln. Genauso wie morgens nach dem Aufwachen

-> liebt seit Neuestem seine NUNA Leaf Wippe und schläft da drin auch gerne ein – ich muss ja in der Nähe bleiben zum Anschubsen 🙂

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…wieder ein Anfängerbaby…

Ja, ich muss gestehen, dass ich wieder ein Anfängerbaby bekommen habe, eines das gut schläft, zufrieden ist und selten weint. Vielleicht traut mir der liebe Gott aber auch keine anderen Charaktere zu, wer weiß? Wir sind jedenfalls sehr glücklich mit ihm, mit unseren beiden wundervollen Kindern. Sie machen mich (uns) stolz und uns komplett. Ich freue mich auf die Zukunft mit den beiden (und natürlich mit meinem wundervollen Mann) und darauf, was wir ihnen alles zeigen und beibringen werden. Darauf, dass sie uns immer wieder überraschen, aber auch an unsere Grenzen bringen werden. Grenzen der Geduld und auch der Belastbarkeit. Wir werden streiten, miteinander ringe, dann aber hoffentlich wieder Kompromisse und Lösungen finden. Jeder wird mal zurückstecken müssen oder vielleicht auch mal zu kurz kommen, aber dafür sind wir eine Familie und ich weiß, dass wir 4 das schaffen.

Geschwisterliebe?

Wie ich schon schrieb, hat Anna die Veränderungen hier zu Hause bis jetzt echt gut weggesteckt. Auch wenn ich versuche mir immer wieder „Anna-Zeit“ zu nehmen, merkt sie natürlich, dass es weniger geworden ist. Ein schönes Ritual ist es daher, dass wir mindestens 2 Mal pro Woche gemeinsam in die Badewanne gehen und ich ihr eigentlich jeden Abend etwas vorlese und wir kuschelnd einschlafen, also eigentlich sie, manchmal aber auch wir 3. Wach werde ich dann, wenn der Papa dann heim kommt. Das genießen wir sehr und ich merke, dass sie das auch braucht. Sie merkt aber auch, dass ich manchmal lauter werde oder mehr schimpfe, z.B. wenn sie Niclas zu sehr in der Wippe anstößt oder sich wieder (voller Liebe) auf ihn legen möchte. Sie ist normalerweise sehr vorsichtig mit ihm, aber manchmal geht es da mit ihr durch. Oder wenn wir morgens einfach in Eile sind und sie sich wieder nicht so anziehen (lassen) möchte, naja, die meisten von euch kennen das ja. Da stehen mir einfach schon morgens die Schweißperlen auf der Stirn und ich könnte glatt nochmal duschen oder einfach zurück ins Bett gehen und hoffen, dass der Tag schnell wieder vorbei ist. Im Großen und Ganzen läuft es aber zwischen den beiden sehr harmonisch und liebe voll (noch?) ab. Ich bin gespannt und werde berichten.

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Anna-Zeit – wir malen/basteln ein Herbstbild 

 

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Und ihr so als Paar und Eltern?

Ja, man ist ja beides, auch wenn man das mit Kindern schnell mal vergisst, bzw. es einfach in den Hintergrund rückt. Ich kann nur so viel sagen, als das wir es geschafft haben, am Wochenende abends kuscheln und Serie (Mr. Robot-müsst ihr euch unbedingt anschauen) schauend auf der Couch zu liegen. Das war wie früher, einfach schön. Das sind unsere Paar-Inseln 🙂 Seit Niclas Geburt sind diese wieder sehr geschrumpft, einfach weil Anna schon sehr selbstständig war und auch mal ein Wochenende oder auch einen Urlaub bei der Oma verbachte. Aber wir wissen, dass auch diese Inseln wieder größer werden und bis dahin genießen wir unseren Urlaub auf den Mini-Inseln und sind einfach gute Eltern 🙂

Mama?

Ich fühle mich ganz gut. Ich habe das Gefühl, diese Umstellung gut gemeistert zu haben. Ich habe versucht sehr locker und entspannt an alles ranzugehen und bis jetzt klappt das ganz gut. Ich habe gelernt, dass keiner stirbt, wenn alles mal nicht so läuft wie geplant oder gedacht. Dadurch, dass Knautzel es mag, wenn ich ihm in Tuch trage, bekomme ich im Haushalt trotzdem recht viel geschafft. Schlafen kann ich auch, wenn er dicht an mir dran liegt. Man muss die Situationen einfach auf sich zukommen lassen und sie so annehmen, wie sie sind, wenn man sie nicht ändern kann.

Und ja, ich bin müde, denn alle 1,5-2h stillen nachts zehrt an den Nerven und kostet Kraft. Ich versuche mich tagsüber immer mal wieder mit ihm hinzulegen um nicht wie ein Mombie (Halb Mama, halb Zombie) auszusehen. Außerdem genieße ich auch diese Kuscheleinheiten mit ihm <3 Anna war als Baby leider nie ein Kuschelkind, das wird sie jetzt erst so langsam.

Okay, genug geupdatet 🙂 Wie erging es euch denn in den ersten Wochen? War es schwer euch als Familie zu finden? Wie habt ihr die Kinder, sofern es mehr als eins gab, organisiert?

Ich wünsche euch einen tollen Tag,

eure Caro

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