Lillydoo vs. Pampers Windeln – Der große Vergleich

Hallo ihr Lieben,

wenn ihr so regelmäßig Mama- oder Elternblogs lest wie ich, dann ist euch bestimmt schon aufgefallen, dass sehr viele Elternblogger über Lillydoo Windeln schreiben. 

Dieser Post ist KEINE WERBUNG, KEINE KOOPERATION oder ähnliches, sondern einfach nur meine Erfahrungen mit speziell diesen beiden Windelmarken.

Ich habe 2 Kinder, ein „großes“, das mit 3,5 Jahren (jetzt 4)  nur noch hin und wieder nachts oder auf langen Autofahrten eine (Pampers) Windel trägt und ein 3,5-Monate (jetzt 14 Monate) altes Baby, das die ersten 1,5 Monate seines Lebens mit den Pampers Newborn Gr. 1 und 2 gewickelt wurde und nun mit den Lillydoo Windeln Gr. 3 Midi gewickelt wird.

Nachtrag Juli 2017: Die Große ist mittlerweile vollständig trocken und der Kleine trägt mit seinen 9,5 Monaten nur noch nachts die Lillydoo Gr. 4.

Nachtrag November 2017: Der Kleine trägt mit 14 Monaten tagsüber Stoffwindeln und nachts Pampers bzw. Windeln aller Marken. Ein Lillydoo Abo haben wir daher nicht mehr.

Nachtrag August 2018: Wir haben wieder ein Lillydoo Abo, da ich sie für Niclas (22 Monate) mit in die Kita gebe. Er trägt sie nachts und manchmal tagsüber unterwegs, wenn wir keine Stoffwindeln benutzen.

Pampers

Hinter Pampers steht P&G (Procter & Gamble), ein riesengroßer Konzern, der sehr viel Geld in Forschung, Entwicklung und natürlich auch Werbung steckt. Pampers Windeln zählen für mich persönlich zu den besten Windeln, die es gibt, wenn es um Saugfähigkeit und Tragekomfort geht. Preislich sind sie, je nachdem wo man sie kauft, bei ca. 9€ pro Packung (auch abhängig von der Windel- und Packungsgröße).

Die Pampers Newborn Windeln Gr. 1 und 2 sind für mich auch immer noch DIE besten Windeln auf dem Markt. Zum einen haben sie den „Pipistreifen“, das ist der gelbe Streifen auf der Windel, der sich blau verfärbt, wenn die Windel mit Urin (oder Flüssigkeit) in Berührung gekommen ist. Somit kann man sehr schnell erkennen, ob die Windel voll ist oder nicht. Es gab Stimmen, dass die Windeln so konzipiert seien, dass sie sich schwerer anfühlen, sobald sie auch nur mit einem Tropfen in Berührung kommen und man somit häufiger die Windel wechselt (somit mehr Windeln verbraucht und sie schneller neu kauft, ihr versteht schon). Ich konnte das bisher nicht bestätigen. Im Gegenteil, Pampers Windeln waren bei uns immer am saugfähigsten und mussten weniger oft gewechselt werden, als günstigere Marken. Auch bei sehr langen Nächten und sehr flüssigem Muttermilchstuhl konnten die Windeln sehr gut halten.

Weiterhin wird sehr gerne behauptet, dass Pampers Windeln chemisch stinken, wenn man die Packung öffnet (und wohl auch so). Auch das empfinde ich als großen Humbug. ALLE Pampers Windeln, die ich gerade hier zu Hause habe, und das sind noch einige, riechen absolut neutral. Von chemischem Geruch also meilenweit entfernt. Das ist jedoch mein Empfinden und kann selbstverständlich variieren 😉

Auch von einer Lotion-Schicht in der Windel konnte ich bisher nichts spüren und ich habe wirklich sehr kräftig auf dem Windelinneren herumgestrichen. Diese Aussage kann ich also auch nicht nachvollziehen und ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich kein Geruchs- und Empfindungslegastheniker bin. Ich finde, dass sich alle Windeln gleich weich anfühlen. Nachtrag: Bei den BabyDry Windeln steht auf der Packung, dass eine Lotion verarbeitet wurde. Wie gesagt, von dieser spüre ich nichts.

Wenn man genauer hinschaut sieht man eine Wabenstruktur, die die Feuchtigkeit besser aufnehmen soll (hauptsächlich bei Gr. 1 und 2). Bei den größeren Größen wird diese Wabenstruktur immer „schwächer“. Das könnte natürlich daran liegen, dass Muttermilch- oder Neugeborenenstuhl eher flüssig ist, als der von größeren Kindern. Jedoch fühlt man diese Struktur nicht wirklich.

Auch mag ich das niedliche Design von Pampers, das sich ja auch immer mal wieder ändert, sich aber in der türkisen Farbe immer wiederholt. Außer bei den Newborn Windeln, die sind immer weiß.

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Pampers Newborn Gr. 1 mit dem „Pipistreifen“

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Wabenstruktur bei Gr. 1

Lillydoo

Hinter Lillydoo steht ein junges Start-Up Unternehmen mit vergleichbar weniger Budget für Werbung als P&G. Dennoch konnte Lillydoo gerade in letzter Zeit sehr viele Blogger dafür gewinnen Werbung für ihre Windeln zu machen. Diesen Fakt finde ich persönlich auch überhaupt nicht schlimm, auch wenn es mir bei manchen Posts sehr leid für sie tut, da sie der Blogger durch hahnebüchene Vergleiche nicht immer gut dastehen lässt. Und das haben die Windeln von Lillydoo wirklich nicht verdient, denn ja, sie sind toll. Ich habe seit ca. 1,5 Monaten ein Windelabo bei Lillydoo für Niclas. Auch ich habe mir das kostenfreie Probeabo geholt und war begeistert. Okay, die Feuchttücher riechen in meiner Nase nicht so toll, aber das ist auch Geschmackssache. Ich habe das Abo im 6-Wochen-Rhythmus. Den kann man sich aber frei wählen, je nachdem wie oft am Tag man durchschnittlich wickelt.

Nachtrag Juli 2017: Da wir mittlerweile tagsüber mit Stoffwindeln wickeln, habe ich kein Abo mehr. Ich habe aber inzwischen sehr großen Gefallen an den Feuchttüchern gefunden, denn sie sind auch richtig schön nass und etwas dicker, sodass sie wirklich gut sauber machen. Es gibt Lillydoo Windeln jetzt auch für begrenzte Zeit im DM zu kaufen. Ich hoffe, dort wird es auch die Feuchttücher weiterhin geben.

Ich mag die 3 unterschiedlichen Designs und dass sie vegan und frei von Parfümen, PEG-Emulgatoren und Parabenen sind. Sie fühlen sich sehr weich an und tragen am Babypopo nicht auf.

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Auch bei der Saugfähigkeit kann ich nicht meckern. Sie sind mir bisher genauso oft ausgelaufen wie andere Windeln, auch wie die von Pampers, auch. Sie sitzen gut und der Verschluss hält auch sehr fest.

Schade finde ich nur, dass es sie erst am Größe 3 gibt. Es gibt also keine Newborn Version.

Nachtrag Juli 2017: Es gibt sie jetzt auch in kleinen Größen, juhu!

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Die Windelinnenseite ist weiß und sehr weich und geschmeidig und riecht auch nach nichts. Auch wenn man die Packung frisch öffnet.

Fazit: Ich mag und benutze beide Windelmarken. Anna trägt hin und wieder die Pampers BabyDry in Gr. 5+ und Niclas wird bis auf Weiteres die Windeln von Lillydoo tragen. Bei beiden konnte ich weder eklige Gerüche noch sonstige Zusatzstoffe erriechen oder erfühlen. Die Windeln von Lillydoo sind minimal teurer (natürlich abhängig wie oft man wickelt), sind dafür vegan und ohne Zusatzstoffe.

Pampers gibt es schon für Neugeborene und in mehreren Varianten (Windelhöschen, BabyDry, Active Fit etc.)

Beide Marken haben ein schönes, ansprechendes und kindgerechtes Design, auch wenn man sagen muss, dass die Designs von Lillydoo natürlich hervorstechen.

Ich persönlich kann Euch beide Windelmarken empfehlen. Wichtig ist nämlich, ob das Baby die Windeln verträgt, ob sie gut sitzen und das Wichtigste: dass sie Urin und Stuhl auffangen ohne das ständig etwas daneben geht.

Wer die neuen Designs und die neuen Feuchttücher sehen mag, klickt mal hier, denn ich war im Lillydoo PopupStore zur Premiere 🙂 Was sagen eigentlich Erzieherinnen in einer Kita zu den Lillydoo Windeln? Die Erzieherinnen unserer Kita durften jede Menge Windeln testen. Lest einfach hier.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen. Ich wünsche Euch ein fröhliches Wickeln und ein schönes Wochenende,

Eure Caro

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