5 Tipps für ein (Familien-) Fotoshooting zu Hause

Hallo ihr Lieben,

am Sonntag haben mein Mann und ich ein kleines, aber feines Fotoshooting zu Hause gemacht. Warum wir nicht zu Fotografen gegangen sind? Ganz einfach. Die Laune von Kindern kann man schlecht beeinflussen und bevor man viel Geld ausgibt und die Kinder dann nur einen Flunsch ziehen oder vielleicht einfach nur zu schüchtern sind, zeige ich Euch hier, wie man es ganz easy daheim in den eigenen 4 Wänden machen kann.

1. Kamera

Natürlich braucht man eine (gute) Kamera. Fast jeder hat heutzutage eine Digitalkamera (inkl. Speicherkarte natürlich) zu Hause. Wenn dies nicht der Fall ist, tut es zur großen Not auch eine Handykamera. Wichtig ist nämlich gar nicht so sehr, wie teuer eine Kamera ist. Es kommt auf andere Faktoren mehr an. Welche das sind? Lest einfach weiter.

2. Hintergrund

Wählt euch, wenn möglich, einen einfarbigen Hintergrund. Das kann eine weiße (bei uns ist es eine graue) Wand oder eine Tür sein. Ihr könnt z.B. auch ein großes Bettlaken spannen. Der Hintergrund sollte einfach nicht zu unruhig sein. Bitte stellt euch auch nicht direkt vor ein Fenster. Licht ist wichtig, aber gegen das Licht zu fotografieren ist immer etwas schwierig.

3. Licht Licht Licht

Ja, Licht ist das A und O beim Fotografieren. Schaltet also am besten alle Lampen an, die ihr habt (ok, übertreibt es aber nicht, es sollte einfach alles recht hell sein). Ich habe eine Softbox und eine Ringleuchte für die Kamera. Beides ist sehr günstig und macht einen Riesenunterschied. Am Besten fotografiert ihr in der Nähe (nicht davor!) eines Fensters. Nutzt also so viele Lampen wie möglich um zu vermeiden, dass das Bild zu dunkel wird. Mit Licht kann man jede Menge aus einem Bild, das mit einer Handykamera geschossen wurde, herausholen. Wenn es geht, schaut, ob ihr auch hinter euch eine Lichtquelle stellen könnt, aber so, dass man sie auf den Fotos nicht sieht (es sei denn, sie eignet sich als hübsche Deko).

4. Ort

Gerade mit Kindern ist der Ort, wo die Fotos gemacht werden sollen, wichtig. Es sollten sich alle Beteiligten wohl fühlen. Bei uns war es das Sofa. Das Gute daran ist, dass man drauf steigen kann um die Perspektive zu ändern. So kann man nämlich super mal von oben fotografieren. Ein Bett bietet sich auch immer an, denn dort kann man noch mit Kissen, Decken etc. spielen ohne dass es zu künstlich inszeniert aussieht. Das Wichtigste ist, dass so ein Shooting Spaß macht, denn das sieht man den Fotos an 🙂

5. Posen/ Perspektiven

Auch hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir vor dem Shooting auf Pinterest ein paar Foto- und Posingideen angeschaut. Solch eine Inspiration wirkt Wunder, denn auf einmal möchte man nicht nur stur frontal fotografieren. Hier findet ihr mein Pinterestboard zum Thema Familienshooting.

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Macht euch vorher ein paar Gedanken, was ihr vielleicht noch an Deko nehmen könnt. Steigt mal auf einen Stuhl um die Perspektive zu ändern, oder legt euch auf eine Ebene mit den „Models“. Geht auch mal ganz nah ran, denn solche Closeups sind immer etwas ganz Besonderes. Die Ergebnisse werden meist wirklich schön.

Und natürlich möchte ich Euch ein paar schöne Fotos von unserem Shooting nicht vorenthalten:

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Natürlich gibt es noch weitere Dinge, die so ein Shooting vereinfachen, wie z.B. einen Fernauslöser um auch als ganze Familie auf dem Bild zu sein. Aber auch hier eignet sich der Selbstauslöser. Auch ein Stativ ist immer hilfreich, gerade wenn man mit Belichtungszeiten spielen möchte. Hier kann man aber auch mit Bücherstapeln etc. improvisieren. Seid einfach kreativ und habt Spaß!

Viele liebe Grüße,

eure Caro

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