Miracle Morning
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Miracle Morning – Mehr Zeit für mich oder nur eine Qual?- Woche 1

Miracle Morning? Mein Test für (angeblich) mehr Qualitätszeit

Es ist kurz nach 6 Uhr morgens. Gerade beginnt der 2. Tag meines Miracle Morning Experiments. Miracle was? Miracle Morning bedeutet einfach nur, dass du früher aufstehst, meist so gegen 5 Uhr morgens, wenn alle anderen in deinem Haus noch schlafen und du diese trubellose und ruhige Zeit nutzt um Dinge NUR FÜR DICH zu tun.

Diese Stunde am Morgen soll laut Hal Elrod (Affiliate Link) glücklicher, erfolgreicher und zufriedener machen. Und da ich von so vielen von Euch lieben Lesern und Instagramfollowern gelesen habe, dass ihr das ebenso empfindet, wollte ich das unbedingt mal ausprobieren.

Mein stressiger Morgen & schlechte Laune

Normalerweise ist unser Morgen mit 2 Kindern für mich recht stressig. Ich werde meist nach einer unruhigen Nacht gegen 6:20 Uhr von Niclas geweckt und muss sofort funktionieren. Mein Mann natürlich genauso. Dann heisst es schnell aufstehen, Frühstück machen, Kinder anziehen, Zähne putzen, alle fertig machen etc. Ich habe morgens keine Luft, sondern muss einfach „machen“. Das nervt mich so sehr, dass ich meist schon morgens schlechte Laune habe und diese natürlich nicht dazu beiträgt, dass sich alles entspannt.

Ich wollte aus diesem Kreislauf ausbrechen und habe mich über das Thema Miracle Morning informiert. Interessant für mich war, wie es andere Mütter handhaben. Nutzen Sie die Zeit wirklich für sich oder legen sie doch noch schnell einen Korb Wäsche zusammen?

Zeit für sich?

Der Hauptgedanke dieses Konzept des früheren Aufstehens ist nämlich, dass man diese Stunde für sich nutzt. Für Sport, meditieren, schreiben, Kaffee trinken, Nägel lackieren etc. Eben alles, worauf man gerade Lust hat und im Laufe des Tages nicht dazu kommt. Wenn man diesen Gedanken im Kopf hat, klappt das Aufstehen auch viel leichter.

Der erste (Miracle) Morgen

Gestern war Tag 1 und ich bin kurz nach 5 Uhr aufgestanden. Ich habe ein großes Glas Wasser getrunken, mir einen Kaffee gemacht und mich dann an meinen Schreibtisch gesetzt. Ich habe zuerst nach langer Zeit mal wieder in mein 5 Jahres Erinnerungsbuch (AL) geschrieben und mich dann der 30-Tage-Schreiben-Challenge der FLOW gestellt. Anschließend habe ich es noch geschafft meinen Blogpost über Inkontinenz nach der Geburt zu schreiben. Ich war unfassbar stolz schon so viel geschafft zu haben und das vor 7:30 Uhr morgens.

 

Tagebuch 5 Jahre Arsedition

Der zweite Morgen

Jetzt ist es bereits 9:10 Uhr und ich wurde vorhin unterbrochen. Niclas ist etwas früher aufgewacht als sonst und ich habe leider nicht allzu viel geschafft. Auch bin ich heute sehr schwer aus dem Bett gekommen, da Niclas super unruhig geschlafen hat und ich ihn irgendwann in unser Bett geholt habe, wo er jedoch nicht schlafen konnte. Also habe ich ihn wieder zurück gelegt. Fand er natürlich doof und protestierte, schlief dann aber doch wieder ein.

Deswegen habe ich es heute erst kurz vor 6 Uhr geschafft aufzustehen und immerhin in mein Buch zu schreiben und die Tageschallenge der Flow zu bearbeiten.

Wann kommt das Tief?

Ich habe mich vor Beginn dieses Experiments gefragt, wann dann wohl so ein Tief im Laufe des Tages kommt. Gestern hatte ich keins, da ich die Nacht zuvor früh schlafen gegangen bin und somit 7,5h Schlaf hatte. Ich war also wirklich bis 22 Uhr fit. Jedoch kam dann gestern ein Film im TV, den ich gerne schauen wollte und zack! war es 23 Uhr. Viel zu spät, wenn man so früh aufstehen möchte. Hab ich dann heute auch gemerkt.

Naja, wir werden sehen. Meine Laune ist dennoch besser, wenn ich etwas Vorlauf habe, also werde ich euch die nächsten Wochen berichten, wie es mir damit geht, vor allem wenn ich wieder ins Büro muss.

Kennt ihr das Konzept des Miracle Mornings und macht ihr es auch oder bleibt ihr lieber länger liegen?

Liebe Grüße und einen produktiven Tag wünsche ich Euch,

Caro

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Hallo und herzlich Willkommen! Ich bin Carolin, 31Jahre jung und Mama von 2 wunderbaren Kindern. Ich studiere Jura, blogge über unser Familienleben in Berlin, über die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie und über allerlei Leckereien und schönen Dinge des Lebens. Ich wünsche Dir ganz viel Freude hier auf meinem Blog!

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