Jura, Job & Karriere

Hier findet ihr alle Beiträge rund um die Themen Jura, Studium, Beruf & Karriere. Viel Spaß!

Jura-Studium mit 2 kleinen Kindern oder auch „wie ich ins Straucheln kam“

Vor knapp 3 Jahren habe ich mein Teilzeit-Studium der Rechtswissenschaften (Bachelor) an der Fernuniversität Hagen begonnen. Zum Wintersemester 2016/2017 habe ich meinen Studiengang um das 1. juristische Staatsexamen erweitert. Der Vorteil davon ist, dass man den Bachelor fast „geschenkt“ bekommt, wenn man das StEx macht. 

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Moot Court – eine simulierte Gerichtsverhandlung für Jurastudenten

Hallöchen, ich habe etwas länger überlegt, ob ich über dieses Thema berichten soll, aber da ich ja ausschließlich schlaue und interessierte Leser habe, dachte ich mir dann doch: Warum eigentlich nicht? Das Studium gehört zu meinem Leben dazu, wie meine Arbeit und mein Label und gerade wenn ich die Chance habe, so etwas Cooles erleben zu dürfen, gibt es vielleicht den ein oder anderen, der sich für solch ein Thema interessiert. 

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Warum ein 50/50 Modell manchmal einfach nicht geht!

Guten Morgen ihr Lieben, wie fast jeden Morgen trinke ich meinen Kaffee nachdem ich Anna in die Kita gebracht habe und klicke mich kurz durch meine Lieblingsblogs. So landete ich gerade auch wieder auf Little Years, deren Post heute über gelungene 50/50 Modelle bei Eltern ging. Also Beispiele von Eltern, die sich Hausarbeit, Kindererziehung etc. genau 50/50 teilen. Ich habe schon so häufig darüber nachgedacht, ob ich so etwas wollen würde und wie realistisch dies wäre und und und… Gerade zur Zeit beschäftigen mich „andere“ Lebensmodelle sehr und ich stelle mir einige Fragen. Bei uns ist es derzeitig so, dass ich noch in Elternzeit bin (habe noch einen Arbeitsvertrag), ein Fernstudium mache und seit letztem Mai ein Nebengewerbe (Raupenkind) habe. Anna ist seit 4 Wochen ca. 6h täglich in der Kita. Mein Mann geht mind. 12h täglich arbeiten und verdient dementsprechend auch viel mehr als ich (was absolut okay für mich ist, er verdient es sich hart). Ich habe also jeden Tag 6h Zeit „für mich“. 6h in denen ich lerne, etwas produziere, den Haushalt oder einfach mal GAR NICHTS mache!  Ich war 1,5 Jahre mit Anna zu Hause, war die meiste Zeit mit ihr alleine, auch wenn mein Mann großartigerweise morgens eher aufgestanden ist um noch etwas Zeit mit ihr zu verbringen, sie zu wickeln, waschen, anzuziehen und mit ihr zu frühstücken. In der Zeit konnte ich noch eine halbe Stunde länger schlafen, weil ich die „Nachtschichten“ hatte. Das macht er übrigens auch jetzt noch, auch wenn ich jetzt meist mit aufstehe und Frühstück für uns 3 mache. Ich bringe sie in die Kita und hole sie ab. Wenn ich demnächst wieder im Büro arbeiten gehe, und ein 50/50 Modell anstreben würde, dann würde das einfach nicht funktionieren. Wenn wir beide Vollzeit (also ich 40h) arbeiten würden, müsste ich um 8 Uhr im Büro sein und mein Mann müsste Anna jeden Tag in die Kita bringen. Geht nicht, weil er häufig tageweise einfach nicht da ist. Wenn ich sie zu 7:30 Uhr dann in die Kita bringen würde, um 8:00 Uhr bestenfalls im Büro bin, bis 17 Uhr (inkl. 1h Mittagspause) arbeiten würde, könnte ich sie nicht abholen, weil die Kita 17 Uhr schließt, ich aber erst 17:30 Uhr an der Kita wäre. Klar könnte ich unsere Babysitterin bitten, sie abzuholen, aber jeden Tag??? Mein Mann kann sie nicht abholen, da er ja noch bis ca. 21 Uhr im Büro ist. Es funktioniert also einfach nicht! Abgesehen davon WILL ich Anna keine 10h (!!!) in der Kita lassen. So ein Modell kann nur mit flexiblen Arbeitszeiten oder einem Teilzeitjob funktionieren. Ich weiß, dass es bei vielen Familien irgendwie gehen muss und auch ich war als Kind die erste und die letzte in der Krippe und dann später im Hort. Ich wartete meist schon gemeinsam mit der Erzieherin vor der Tür auf meine Mama. Aber so war es halt, meine Mama war einige Zeit alleinerziehend und Vollzeit berufstätig. Und ich bin verdammt stolz auf sie. Denn nur so konnten wir uns eine große Wohnung, 2 Mal Urlaub im Jahr, Ausflüge etc. leisten. Ich war sehr früh sehr selbstständig und meine Mama hatte trotzdem immer ein offenes Ohr und genügend Zeit für mich, wenn auch nicht gerade unter der Woche. Viele denken jetzt bestimmt, dass ich ja dann bestimmt genauso sein möchte wie sie und ein 50/50 Modell anstrebe, aber nein, so ist es nicht. Ich bin froh über den Luxus Dinge machen zu können, die mir Spaß machen. Dass ich Teilzeit arbeiten gehen, studieren, nähen kann UND noch viel Zeit für Anna habe. Meine Arbeitszeiten im Büro sind jetzt auch nicht so knapp gelegt, dass ich nur zwischen Kita und Büro hin und her hetze, nein, ich habe mindestens 1h täglich noch für mich. Weil ich sie brauche um ausgeglichen und gut in meinen „Jobs“ zu sein. Um genug Energie für alles zu haben und weil mein Mann mein größter Unterstützer ist. Er wertschätzt meine Arbeit zu Hause, mit Raupenkind, mit dem Studium und natürlich auch mit Anna (jaaa, manchmal ist es Arbeit). Und auch wenn er nicht so viel Zeit daheim ist, vergöttert ihn Anna trotzdem, weil er einfach in der Zeit, die er hat, voll und ganz für sie da ist und das spürt sie. So und nun habe ich genug geschrieben, ich muss mich ans Lernen setzen, damit ich nachher mit einem guten Freund Mittagessen kann 🙂 Wie sieht es bei Euch aus? Würdet ihr gerne ein 50/50 Modell haben? Klappt es bei Euch? Ist es mit viel Organisation verbunden? Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare. Habt einen tollen Tag! Eure Caro   ERGÄNZUNG: Ich freue mich immer über konstruktive Kritik und anregende Kommentare. Ich behalte mir aber vor, Kommentare, die das Niveau eines Toastbrotes unterschreiten, kommentarlos zu entfernen. Danke!

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Jura-Studium mit 2 kleinen Kindern oder auch „wie ich ins Straucheln kam“

Vor knapp 3 Jahren habe ich mein Teilzeit-Studium der Rechtswissenschaften (Bachelor) an der Fernuniversität Hagen begonnen. Zum Wintersemester 2016/2017 habe ich meinen Studiengang um das 1. juristische Staatsexamen erweitert. Der Vorteil davon ist, dass man den Bachelor fast „geschenkt“ bekommt, wenn man das StEx macht. 

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Moot Court – eine simulierte Gerichtsverhandlung für Jurastudenten

Hallöchen, ich habe etwas länger überlegt, ob ich über dieses Thema berichten soll, aber da ich ja ausschließlich schlaue und interessierte Leser habe, dachte ich mir dann doch: Warum eigentlich nicht? Das Studium gehört zu meinem Leben dazu, wie meine Arbeit und mein Label und gerade wenn ich die Chance habe, so etwas Cooles erleben zu dürfen, gibt es vielleicht den ein oder anderen, der sich für solch ein Thema interessiert. 

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Seit einer Woche „Working Mom“ und wie man mit dem schlechten Gewissen umgeht

Naja, so ganz stimmt das nun auch wieder nicht, denn immerhin habe ich im letzten Jahr immer wieder gearbeitet, aber seit einer Woche sitze ich wieder im Büro, in meinem alten Job, jedoch mit vielen neuen Kollegen (ich weiß, dass einige mitlesen, also fühlt Euch lieb gegrüßt).

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Warum ein 50/50 Modell manchmal einfach nicht geht!

Guten Morgen ihr Lieben, wie fast jeden Morgen trinke ich meinen Kaffee nachdem ich Anna in die Kita gebracht habe und klicke mich kurz durch meine Lieblingsblogs. So landete ich gerade auch wieder auf Little Years, deren Post heute über gelungene 50/50 Modelle bei Eltern ging. Also Beispiele von Eltern, die sich Hausarbeit, Kindererziehung etc. genau 50/50 teilen. Ich habe schon so häufig darüber nachgedacht, ob ich so etwas wollen würde und wie realistisch dies wäre und und und… Gerade zur Zeit beschäftigen mich „andere“ Lebensmodelle sehr und ich stelle mir einige Fragen. Bei uns ist es derzeitig so, dass ich noch in Elternzeit bin (habe noch einen Arbeitsvertrag), ein Fernstudium mache und seit letztem Mai ein Nebengewerbe (Raupenkind) habe. Anna ist seit 4 Wochen ca. 6h täglich in der Kita. Mein Mann geht mind. 12h täglich arbeiten und verdient dementsprechend auch viel mehr als ich (was absolut okay für mich ist, er verdient es sich hart). Ich habe also jeden Tag 6h Zeit „für mich“. 6h in denen ich lerne, etwas produziere, den Haushalt oder einfach mal GAR NICHTS mache!  Ich war 1,5 Jahre mit Anna zu Hause, war die meiste Zeit mit ihr alleine, auch wenn mein Mann großartigerweise morgens eher aufgestanden ist um noch etwas Zeit mit ihr zu verbringen, sie zu wickeln, waschen, anzuziehen und mit ihr zu frühstücken. In der Zeit konnte ich noch eine halbe Stunde länger schlafen, weil ich die „Nachtschichten“ hatte. Das macht er übrigens auch jetzt noch, auch wenn ich jetzt meist mit aufstehe und Frühstück für uns 3 mache. Ich bringe sie in die Kita und hole sie ab. Wenn ich demnächst wieder im Büro arbeiten gehe, und ein 50/50 Modell anstreben würde, dann würde das einfach nicht funktionieren. Wenn wir beide Vollzeit (also ich 40h) arbeiten würden, müsste ich um 8 Uhr im Büro sein und mein Mann müsste Anna jeden Tag in die Kita bringen. Geht nicht, weil er häufig tageweise einfach nicht da ist. Wenn ich sie zu 7:30 Uhr dann in die Kita bringen würde, um 8:00 Uhr bestenfalls im Büro bin, bis 17 Uhr (inkl. 1h Mittagspause) arbeiten würde, könnte ich sie nicht abholen, weil die Kita 17 Uhr schließt, ich aber erst 17:30 Uhr an der Kita wäre. Klar könnte ich unsere Babysitterin bitten, sie abzuholen, aber jeden Tag??? Mein Mann kann sie nicht abholen, da er ja noch bis ca. 21 Uhr im Büro ist. Es funktioniert also einfach nicht! Abgesehen davon WILL ich Anna keine 10h (!!!) in der Kita lassen. So ein Modell kann nur mit flexiblen Arbeitszeiten oder einem Teilzeitjob funktionieren. Ich weiß, dass es bei vielen Familien irgendwie gehen muss und auch ich war als Kind die erste und die letzte in der Krippe und dann später im Hort. Ich wartete meist schon gemeinsam mit der Erzieherin vor der Tür auf meine Mama. Aber so war es halt, meine Mama war einige Zeit alleinerziehend und Vollzeit berufstätig. Und ich bin verdammt stolz auf sie. Denn nur so konnten wir uns eine große Wohnung, 2 Mal Urlaub im Jahr, Ausflüge etc. leisten. Ich war sehr früh sehr selbstständig und meine Mama hatte trotzdem immer ein offenes Ohr und genügend Zeit für mich, wenn auch nicht gerade unter der Woche. Viele denken jetzt bestimmt, dass ich ja dann bestimmt genauso sein möchte wie sie und ein 50/50 Modell anstrebe, aber nein, so ist es nicht. Ich bin froh über den Luxus Dinge machen zu können, die mir Spaß machen. Dass ich Teilzeit arbeiten gehen, studieren, nähen kann UND noch viel Zeit für Anna habe. Meine Arbeitszeiten im Büro sind jetzt auch nicht so knapp gelegt, dass ich nur zwischen Kita und Büro hin und her hetze, nein, ich habe mindestens 1h täglich noch für mich. Weil ich sie brauche um ausgeglichen und gut in meinen „Jobs“ zu sein. Um genug Energie für alles zu haben und weil mein Mann mein größter Unterstützer ist. Er wertschätzt meine Arbeit zu Hause, mit Raupenkind, mit dem Studium und natürlich auch mit Anna (jaaa, manchmal ist es Arbeit). Und auch wenn er nicht so viel Zeit daheim ist, vergöttert ihn Anna trotzdem, weil er einfach in der Zeit, die er hat, voll und ganz für sie da ist und das spürt sie. So und nun habe ich genug geschrieben, ich muss mich ans Lernen setzen, damit ich nachher mit einem guten Freund Mittagessen kann 🙂 Wie sieht es bei Euch aus? Würdet ihr gerne ein 50/50 Modell haben? Klappt es bei Euch? Ist es mit viel Organisation verbunden? Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare. Habt einen tollen Tag! Eure Caro   ERGÄNZUNG: Ich freue mich immer über konstruktive Kritik und anregende Kommentare. Ich behalte mir aber vor, Kommentare, die das Niveau eines Toastbrotes unterschreiten, kommentarlos zu entfernen. Danke!

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Jura-Studium mit 2 kleinen Kindern oder auch „wie ich ins Straucheln kam“

Vor knapp 3 Jahren habe ich mein Teilzeit-Studium der Rechtswissenschaften (Bachelor) an der Fernuniversität Hagen begonnen. Zum Wintersemester 2016/2017 habe ich meinen Studiengang um das 1. juristische Staatsexamen erweitert. Der Vorteil davon ist, dass man den Bachelor fast „geschenkt“ bekommt, wenn man das StEx macht. 

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Moot Court – eine simulierte Gerichtsverhandlung für Jurastudenten

Hallöchen, ich habe etwas länger überlegt, ob ich über dieses Thema berichten soll, aber da ich ja ausschließlich schlaue und interessierte Leser habe, dachte ich mir dann doch: Warum eigentlich nicht? Das Studium gehört zu meinem Leben dazu, wie meine Arbeit und mein Label und gerade wenn ich die Chance habe, so etwas Cooles erleben zu dürfen, gibt es vielleicht den ein oder anderen, der sich für solch ein Thema interessiert. 

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