Elternsein,  Mama sein,  Schwangerschaft

Ein Kind auf die Welt zu bringen verändert alles.

Ein Kind auf die Welt zu bringen verändert alles.

Es heißt sehr oft, dass die Mutter sofort eine Bindung zu ihrem Baby hat, alleine weil sie es 40 Wochen unter ihrem Herzen getragen hat. In ganz vielen Fällen stimmt das auch, aber was ist mit dem Rest?

Vätern wird eher verziehen, dass sie „mit einem Baby nicht so viel anfangen können“ oder noch keine so enge Papa-Kind-Bindung haben, aber bei einer Mutter schütteln Viele nur verständnislos den Kopf.

Als ich 2013 das erste Mal schwanger war, war ich verunsichert und schrecklich ängstlich.

Darf ich das essen?

Darf ich noch Sport machen?

Schadet meine Erkältung dem Baby?

Wie viele Untersuchungen sind richtig, wie viele vielleicht zu viel?

Will ich stillen?

Was für eine Mutter werde ich sein?

Wie wird sich unsere Ehe verändern?

Werde ich jemals wieder in meine Kleidung passen?

All diese und noch weitere Fragen beschäftigten mich 40 Wochen lang. Ich sage nicht, dass sich ein Vater nicht auch viele Gedanken macht und Fragen stellt, nur rücken diese sehr häufig in den Hintergrund.

Als Anna dann geboren war, musste ich auch erst einmal in die Mutterrolle hineinwachsen. Ich wirkte nach außen sehr entspannt, in der meisten Zeit war ich das auch, weil Anna ein entspanntes Baby war, das viel schlief.

Aber ich erinnere mich noch genau daran, dass ich sie ansah und dachte, Oh mein Gott, du bist MEIN Baby und du bist jetzt hier und ich kann nicht mehr in mein altes Leben zurück. 

Es kreisten neue Fragen in meinem Kopf herum.

Wann werde ich wieder länger als 3h am Stück schlafen können?

Werde ich das alles schaffen?

Werde ich allen gerecht?

Bin ich eine zufriedene Mutter?

Bin ich noch attraktiv? 

Die Fragen hören bis heute nicht auf. Sie verändern sich nur je älter meine Kinder werden. Muttersein – Elternsein ist eine stetige Entwicklung, ein Prozess, ein Fortschreiten und Zurückgeworfen werden.

Mittlerweile bin ich seit über 6 Jahren Mama von 2 Kindern und ich wachse jeden Tag an meinen Aufgaben. Ich wachse und ich scheitere, ich lache aus tiefstem Herzen und weine bittere Tränen.

Jeden Tag aufs Neue!

Auf uns Eltern!

Wer mehr von uns lesen und sehen mag, der folgt mir am besten auf Instagram. Ich würde mich sehr freuen.

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